Bei „Helfen in seelischer Not“ hat sich in den vergangenen Monaten viel bewegt. Neue Kooperationen, ein großer Meilenstein in Bad Abbach, wachsende Netzwerke in Franken und ein frischer Online-Auftritt – hier ein Überblick. 

Bad Abbach: Bayerns erste kommunale Initiative für psychische Erste Hilfe 

Im Januar 2026 haben die Kommune Bad Abbach und die Adolf und Erna Angrüner Stiftung die bayernweit erste kommunale Initiative für psychische Erste Hilfe gestartet. Das Ziel: Mindestens 10 % der Bevölkerung sollen als HSN-Ersthelfer:innen geschult werden. Bei der Auftaktveranstaltung am 19. Januar kamen rund 70 Bürger:innen – vom Sportverein bis zum Kindergarten. Im März wurden 15 von ihnen zu HSN-Anleitenden ausgebildet, die nun eigenständig Kurse vor Ort anbieten. Bad Abbach bildet damit den Auftakt für eine bayernweite Initiative. 

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HSN an der Volkshochschule: Auf dem Weg ins Programm 

HSN und die Volkshochschulen kommen sich näher: Einzelne Volkshochschulen werden HSN-Kurse ab dem kommenden Wintersemester in ihr Programm aufnehmen. Parallel dazu befinden wir uns in Gesprächen, wie eine langfristige Kooperation aussehen könnte, mit dem Ziel, psychische Erste Hilfe dauerhaft als Bildungsangebot an Volkshochschulen zu verankern.  

Neue Kooperationen in Nürnberg, Fürth und Erlangen 

HSN breitet sich in Mittelfranken aus: In Nürnberg, Erlangen und Fürth arbeitet das HSN-Team mit lokalen Stiftungen zusammen, um psychische Erste Hilfe kommunal zu verankern. Die Zusammenarbeit baut auf dem Erfolg in Bad Abbach auf und verfolgt das Ziel, das HSN-Konzept in der Region breit aufzustellen. 

Neuer Online-Auftritt: hsn-kurse.de 

Unsere Website hat einen komplett neuen Auftritt bekommen – übersichtlicher, moderner und mit dem gesamten HSN-Angebot: von der Kursbuchung über die Anleiter:innen-Ausbildung bis hin zu einem neuen Bereich für Kommunen, inklusive interaktivem Kostenrechner und einer eigenen Unterseite für Bad Abbach. 

Ausblick 

Weitere kommunale Initiativen nach dem Vorbild Bad Abbachs sind in Vorbereitung, die Kooperation mit Stiftungen in Franken wird ausgebaut, und regelmäßige Kurstermine machen es möglich, jederzeit einzusteigen. Wir freuen uns über jede:n, der mit dabei ist – ob als Ersthelfer:in, als Anleiter:in oder als Partner:in. Denn je mehr Menschen wissen, wie sie in seelischen Krisen helfen können, desto stärker wird das Netz, das uns alle trägt.