
Psychische Erste Hilfe – verankert in Ihrer Kommune
Was wäre, wenn jede:r Zehnte in Ihrer Gemeinde wüsste, wie man bei seelischer Not hilft? HSN macht das möglich – mit einem Konzept, das Schulen, Vereine, Betriebe und Verwaltung verbindet.
Warum psychische Erste Hilfe in die Kommune gehört
Psychische Krisen betreffen Menschen in jeder Gemeinde – aber die wenigsten wissen, wie sie helfen können. Die Lücke zwischen Bedarf und Versorgung ist groß:
Quellen: Statistisches Bundesamt / GBE-Bund 2025; Wache & Fiedler (2025), Suizide in Deutschland 2024; Deutsche Akademie für Suizidprävention
Die Vision: Ein Netz psychischer Ersthelfer:innen
HSN im Sozialraum bedeutet: Psychische Erste Hilfe wird nicht als Einzelmaßnahme gedacht, sondern als kommunale Infrastruktur. In Schulen, Vereinen, Betrieben, der Verwaltung und in Kirchengemeinden – überall dort, wo Menschen zusammenkommen.
„Wir möchten, dass psychische Erste Hilfe gesellschaftlich ebenso etabliert wird wie körperliche Erste Hilfe. HSN ist ein konkretes Werkzeug, um Nächstenliebe und Solidarität im Alltag zu leben.“
Kommune
Wenn 10 % Ihrer Bevölkerung geschult sind, entsteht ein Netz, das trägt: In der Familie, im Verein, am Arbeitsplatz, in der Schule – überall gibt es dann jemanden, der Anzeichen seelischer Not erkennt, ein Gespräch eröffnet und an professionelle Hilfe weitervermittelt.
So entsteht HSN in Ihrer Kommune
Von der ersten Idee bis zur nachhaltigen Verankerung – in drei Phasen:
Auftakt & Bewusstsein schaffen
Eine öffentliche Auftaktveranstaltung macht das Thema sichtbar. Bürger:innen erleben live, was psychische Erste Hilfe bedeutet – und nehmen direkt an einem Ersthelfer:innen-Kurs teil. In Bad Abbach kamen dafür rund 70 Teilnehmende.
Anleitende aus der Kommune ausbilden
Bürger:innen aus verschiedenen Bereichen – Schulsozialarbeit, Vereinsleben, Seelsorge, Verwaltung – werden in 2,5 Tagen zu HSN-Anleitenden ausgebildet. Sie können danach eigenständig Kurse in ihrem Umfeld anbieten. Das Wissen bleibt vor Ort.
Nachhaltige Verankerung
Die ausgebildeten Anleitenden bieten regelmäßig HSN-Kurse an – in Schulen, Vereinen, Betrieben, der Gemeindeverwaltung und Kirchengemeinden. So wächst das Netz der Ersthelfer:innen organisch und die Kommune trägt das Angebot selbst.
Bad Abbach macht’s vor
Die Marktgemeinde Bad Abbach startete im Januar 2026 die bayernweit erste großangelegte kommunale Initiative für psychische Erste Hilfe – gefördert von der Adolf und Erna Angrüner Stiftung.
Finanzierung & Partner
Kommunale HSN-Initiativen werden in der Regel von lokalen Stiftungen, Fördervereinen oder kommunalen Gesundheitsbudgets getragen. Das Modell ist bewusst so aufgebaut, dass die laufenden Kosten nach der Anfangsinvestition minimal sind:
Grundpreis pro Person (2,5 Tage). Danach können Anleitende eigenständig bis zu 20 Kurse pro Jahr geben.
Zugang zum digitalen Kursmaterial für die Teilnehmenden – der einzige laufende Kostenpunkt.
Begleitung und Qualitätssicherung für die Anleitenden (Pflicht für Zertifikatserhalt).
Förderpartner, die den Weg ebnen
Adolf und Erna Angrüner Stiftung – finanziert Auftakt, Anleiter:innen-Ausbildung und kostenlose Ersthelfer:innen-Kurse für die gesamte Gemeinde.
Bürgerstiftungen – ermöglichen kostenlose Ersthelfer:innen-Kurse für die Bevölkerung.
Manfred Roth Stiftung – fördert ein großangelegtes Kursprogramm für psychische Erste Hilfe.
HSN wächst – bayernweit
Bad Abbach bildet den Auftakt einer bayernweiten Initiative zur kommunalen Verankerung psychischer Erster Hilfe. Weitere Standorte befinden sich in Vorbereitung:
Was kostet HSN in Ihrer Kommune?
Planen Sie durch: Wie viele Menschen möchten Sie schulen – und was wäre der günstigste Weg? Der Rechner zeigt Ihnen beide Optionen im Vergleich.
Bringen Sie HSN in Ihre Kommune
Sie sind Bürgermeister:in, in der kommunalen Gesundheitsförderung tätig, arbeiten bei einer Stiftung oder engagieren sich für Prävention vor Ort? Wir begleiten Sie gerne bei der Planung und Umsetzung.
Oder schreiben Sie uns direkt: info@hsn-kurse.de
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