Das Bild vom entspannten Studentenleben – siebzehn Semester, wenig Druck, viel Freizeit – gehört, wenn es das je in dieser Form gab, endgültig der Vergangenheit an. Die Realität vieler Studierender heute sieht anders aus: harter Prüfungsstress, Doppelbelastung durch Nebenjobs und ein Zeitdruck, der kaum Raum für Erholung lässt.

Laut dem Mental-Health-Barometer 2025 von Instahelp und Studo stuft mehr als die Hälfte der 6.080 befragten Studierenden ihre psychische Verfassung als „weniger gut“ oder „schlecht“ ein – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2021. Auch der TK-Gesundheitsreport 2023 zeichnet ein ähnliches Bild: 68 Prozent der Studierenden geben an, durch Stress erschöpft zu sein – 2015 waren es noch 44 Prozent.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich, warum ein Format wie „Helfen in Seelischer Not“ (HSN) auf so großes Interesse stößt: Die Kurse, die die Universität Regensburg im Sommersemester 2026 erstmals für Studierende angeboten hat, waren nahezu ausgebucht – über 200 Studierende wurden bereits geschult. Das zeigt zweierlei: Für Hochschulen, die selbst über ein solches Angebot nachdenken, ist das ein starkes Signal, dass die Nachfrage da ist und das Format trägt. Und für Studierende lohnt sich der Aufwand von zwei Stunden – nicht nur wegen der vermittelten Handlungsschritte, sondern auch weil das offene Gespräch über seelische Belastung selbst schon entlastend wirkt, für Betroffene wie für Zuhörende.

Wer im Herbst mehr wissen möchte, findet alle Infos zur kostenlosen Online-Vortragsreihe „HSN Impulse“ zum Thema psychische Krisen.

Wie die UR-Kurse konkret aufgebaut sind und wer dahintersteht, steht im Original-Artikel:
👉 Psychische Erste Hilfe an der UR – Universität Regensburg

Studenten der Universität Regensburg können sich für die Kurse im Herbst über diesen Link anmelden:

Universität Regensburg Sportzentrum

Quellen: