Unsere Teammitglieder stellen sich fünf Fragen, damit Ihr uns besser kennen lernen könnt und erfahrt, welche Aspekte des Projektes für den Einzelnen wichtig sind. Den Anfang macht Projektleiter Roger.

1. Wer bist du und was ist deine Rolle bei HSN?

Ich bin Roger Schmidt, Leiter des Studienzentrums für evangelische Jugendarbeit in Josefstal. HSN – Helfen in seelischer Not – ist eines unserer Herzensanliegen. Meine Rolle ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass HSN möglichst viele Menschen erreicht, die in ihrem Alltag mit seelischen Notlagen anderer konfrontiert sind.

2. Was hat dich dazu bewogen, bei HSN mitzumachen?

In der Jugendarbeit erleben wir immer wieder, dass Mitarbeitende in Situationen geraten, in denen junge Menschen seelisch in Not sind – und die Helfenden sich hilflos fühlen. Für körperliche Erste Hilfe gibt es selbstverständlich Kurse. Aber für seelische Notlagen? Da war lange eine Lücke. HSN schließt genau diese Lücke – auf eine wirklich machbare und niedrigschwellige Weise. Das hat mich von Anfang an überzeugt.

3. Was ist dir bei deiner Arbeit bei HSN besonders wichtig?

Dass wir die Schwelle so niedrig wie möglich halten. Man muss kein Profi sein, um in einer schwierigen Situation für einen anderen Menschen da zu sein. HSN vermittelt Handwerkszeug, das alltagstauglich ist – keine Therapieausbildung, sondern echte Erste Hilfe. Mir ist außerdem wichtig, dass wir die Kursleitenden gut begleiten und nicht allein lassen.

4. Was war bisher dein schönster oder einprägsamster Moment bei HSN?

Dass Menschen Mut bekommen, tatsächlich aktiv zu werden. In einem großen Unternehmen höre ich von Führungskräften, dass sie sich sehr bewusst sind, welchen mentalen Herausforderungen ihre Mitarbeitenden ausgesetzt sind. Sie berichten, dass HSN sie darin unterstützt, diese Themen nicht zu ignorieren, sondern anzugehen.

5. Was möchtest du Menschen mitgeben, die sich für HSN interessieren oder gerade den Kurs gemacht haben?

Trau dich. Du musst nicht alles richtig machen – es reicht, da zu sein und hinzuhören. Das klingt einfach, ist aber unglaublich viel wert. Und wenn du den Kurs gemacht hast: Bleib dran, übe die Gesprächstechniken im Alltag, und scheue dich nicht, dir selbst Unterstützung zu holen, wenn dich eine Situation belastet. Du bist nicht allein damit.


Wer sonst noch zu unserem Team gehört, könnt Ihr hier erfahren.